Sommer im Süden: Die Badeorte abseits der ausgetretenen Pfade

Die berühmtesten Strände im Süden Frankreichs sind bereits ab den ersten warmen Tagen im Juni oft ausgebucht. In einigen Departements setzen die lokalen Behörden sogar Besucherquoten ein, um die Umweltbelastung zu begrenzen. Dennoch gibt es Alternativen, fernab von überfüllten Parkplätzen und eng beieinander liegenden Handtüchern.

Mehrere Küstengebiete, die oft von Touristen vernachlässigt werden, bieten freien Zugang zu qualitativ hochwertigem Wasser, manchmal bewacht, ohne massive Infrastrukturen in der Nähe. Diese Orte sind dank wenig bekannter Wanderwege oder versetzter Zeiten zugänglich und umgehen so die Massenfrequentierung.

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Warum diesen Sommer den überfüllten Stränden im Süden entfliehen? Tipps, um die Ruhe zu genießen

Der Andrang an der Côte d’Azur verwandelt jedes Jahr das Versprechen von Entspannung in eine Illusion: Handtücher liegen dicht an dicht, permanenter Lärm, endloses Warten auf einen einfachen Zugang zum Meer. Die Suche nach Ruhe wird somit zu einem Überlebensinstinkt. Dennoch ermöglichen andere Strände im Süden, die von den Massen ignoriert werden, diesen zu seltenen Luxus, die Ruhe zurückzugewinnen. Dazu zählen die Camargue und das Massif de l’Esterel, die sich durch ihre geschützte natürliche Umgebung auszeichnen, fernab von Beton und überfüllten Parkplätzen.

Diejenigen, die nach Gelassenheit suchen, wagen sich auf die unauffälligen Wanderwege, wo Kiefern und rote Felsen die Landschaft prägen. In einer abgelegenen Bucht zu baden, geschützt von Klippen, oder an einem kühlen Fluss Halt zu machen, verwandelt den einfachen Ausflug in eine zeitlose Auszeit. Sich für weniger bekannte Orte zu öffnen, wie einige Strände abseits der Hauptverkehrsstraßen oder malerische Dörfer wie Sainte-Agnès oder Gordes, bedeutet, den Geschmack der Stille wiederzuentdecken, den Duft der Lavendel zu spüren und das Licht auf dem Stein zu beobachten.

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Die Routen zu ändern, bedeutet auch, den Familienurlaub in eine andere Dimension zu heben. Zum Beispiel ermöglicht die Suche nach einem Strand bei Nîmes die Entdeckung unerwarteter Ecken, fernab des Trubels der Badeorte. Die Seite „Die unbekannten Strände in der Nähe von Nîmes, die unbedingt entdeckt werden müssen – Vacanceo“ listet diese unauffälligen Adressen auf, die ideal für diejenigen sind, die eine authentische Reiseerfahrung schätzen.

Hier sind einige praktische Tipps, um diese Orte in aller Ruhe zu genießen:

  • Früh am Morgen oder am späten Nachmittag anzukommen, ermöglicht es, die versteckten Buchten ohne Menschenmengen zu genießen.
  • Die Wahl von Hochgebirgen oder Flüssen bringt Frische und Ruhe, fernab vom Trubel der Küste.
  • Die Zeit zu nehmen, um lokale Produzenten und Handwerker zu treffen, bereichert den Aufenthalt und bietet echte Geschmackserlebnisse.

Ruhiger Bach in Frankreich mit Fußabdrücken im Sand

Geheime Badeorte zu erkunden, fernab der Menge: unsere Lieblingsadressen

Im Süden beschränkt sich die Suche nach Frische nicht nur auf die bekanntesten Strände. Es gibt eine Vielzahl von vertraulichen Orten, die vor neugierigen Blicken geschützt sind und die Neugierigen belohnen. Die unauffälligen Calanques verdienen besondere Aufmerksamkeit. Zum Beispiel die Calanque de Maubois, versteckt in Le Trayas, die nach einem kurzen Spaziergang erreicht wird, aber türkisfarbenes Wasser bietet, umgeben von roten Felsen und fernab des Trubels. Weiter östlich entfaltet der Strand von Léoube in Bormes-les-Mimosas seinen goldenen Sand unter den Kiefern und lädt zu einem Bad in einer geschützten Umgebung ein.

Um die Freuden zu variieren, hier einige Adressen, die es zu erkunden gilt:

  • Die Gorges de Daluis, nahe Guillaumes, bieten eine spektakuläre Schlucht, in der man zwischen Klippen und natürlichen Becken schwimmen kann.
  • Im Luberon überrascht der provenzalische Colorado mit seinen Farben und Reliefs, die manchmal unerwartete Wasserstellen am Wegesrand enthüllen.
  • Der Lac de Sainte-Croix und der Lac d’Esparron in der Provence ermöglichen es, klares und bewachtes Wasser zu genießen, fernab vom Trubel der Küste.

Korsika hält ebenfalls seine Schätze für die Motivierten bereit: Becken von Solenzara, natürliche Pools von Aïtone oder Wasserfälle von Purcaraccia. Diese Orte, die manchmal durch schwierigere Zugänge geschützt sind, bieten außergewöhnliche Momente inmitten der Natur. Diese Badeorte zu erkunden, erinnert daran, dass die schönsten Überraschungen oft dort warten, wo der klassische Weg endet. Zwischen unauffälligen Buchten und geheimen Flüssen erhält der Sommer im Süden eine ganz andere Note.

Sommer im Süden: Die Badeorte abseits der ausgetretenen Pfade